»Das eigentliche Kraftzentrum des Abends ist Rösner. Sie spielt Elisabeth als Getriebene ihrer eigenen Widersprüche und überzeugt von Bockigkeit bis zur blanken Verzweiflung.«
»Die Doppelbödigkeit von Macht und Ohnmacht, Freiheit und Unfreiheit findet in der Bühne (Barbara Lenartz) ihre Entsprechung«
»Auch die Kostüme (Sophie Lichtenberg) erzählen Gegensätzliches, changieren je nach Licht zwischen feministischem Lila und royalem Burgund; Maria Stuart trägt unten silberne Turnschuhe und Turnhose, oben den königlichen Rüschenkragen.«
»Fein hineingewoben ins Schiller-Pathos sind feministische Schriften«
»Dennoch waren es unterhaltsame 2,5 Stunden (mit Pause), für die sich das Publikum mit großem Applaus bedankte.«
Aachener Zeitung
»Mit kurzen Einschüben von Fremdtexten von Autorinnen wie bell hooks, Susan Sontag und Daphne Spain sowie vom Inszenierungsteam selbstgeschriebenen Passagen erweitern sie Schillers Historiendrama um eine dezidiert feministische Perspektive«
nachtkritik