→ Gäste Musiktheater
Der deutsche Bass Manuel Winckhler studierte am Mozarteum Salzburg bei Andreas Macco und Fenna Kügel-Seifried sowie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Lars Woldt. Seit der Spielzeit 2024.25 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Berliner Staatsoper Unter den Linden, wo er u.a. Vanuzzi (»Die schweigsame Frau«), Der Einarmige (»Die Frau ohne Schatten«), Oberpriester (»Nabucco«), 2. Gralsritter (»Parsifal«) Lec Duc (»Romeo et Juliette«) und 2. Geharnischter (»Die Zauberflöte«) singt. 2025.26 folgen an der Staatsoper Berlin u.a. Truffaldino (»Ariadne auf Naxos«), erneut Vanuzzi, Samiel (»Un ballo in maschera«) und Sarastro (»Zauberflöte«). Am Theater Aachen gibt er 2026 seine Rollendebüt als Gremin in der Neuproduktion »Eugen Onegin« als Le Bailli in konzertanten Aufführungen »Werther« bei den Salzburger Festspielen geben. Gastengagements führten ihn bislang an die Vlaamse Opera als Mutter in Weills »Die sieben Todsünden« und als Eremit/ Samiel in Christoph Marthalers »Freischütz«-Produktion, als Osmin in »Die Entführung aus dem Serail« an die Kammeroper München sowie als Sarastro ans Badische Staatstheater Karlsruhe sowie zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (konzertante Aufführungen beim Musikfest Bremen, im Konzerthaus Dortmund, der Elbphilharmonie Hamburg und beim Enesecu Festival in Bukarest). Im Rahmen des Young Singers Project war er bei den Salzburger Festspielen 2024 u.a. in der Neuproduktion »Die Kluge« zu hören. Im November 2024 gewann Manuel Winckhler den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2024 für Oper/ Operette. Im Konzertbereich sang er u. a. in Mozarts Requiem, Haydns »Schöpfung«, Brahms Requiem, sowie Bruckners Messe in f-Moll und Mozarts Messe in c-Moll mit Klangkörpern wie dem Antwerp Symphony Orchestra, dem Collegium Vocale Gent, dem Styriarte Festspielorchester, den Münchner Philharmonikern oder der capella sollertia.
Eugen Onegin – Libretto von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und Konstantin Schilowsky nach Alexander Puschkin