Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Zwei Paare. Glücklich. Doch ein mahnender Philosoph, Don Alfonso, bremst den jugendlichen Liebeseifer der beiden Männer Ferrando und Guglielmo: Eigentlich seien Beziehungen austauschbar und Treue völlig überschätzt. Als Fremde verkleidet sollen die beiden versuchen, ihre Liebsten zu umgarnen, schließlich für sich zu gewinnen und als treulos zu entlarven. So beginnt ein psychologisches Experiment, das niemanden unbeteiligt zurück lässt. Es kommt zum Tausch der Partner, zu Gewissensbissen, neu aufblühender Liebe und tiefer Verletzung.

»Così fan tutte« – So machen es alle Frauen. So überschrieb Lorenzo da Ponte das letzte seiner drei Libretti, die von Wolfgang Amadeus Mozart vertont wurden. Auf diesen Nenner bringt Don Alfonso sein Weltbild. Wie zuvor in »Le nozze di Figaro« und »Don Giovanni« handelt es sich um eine komische Oper; wie die vorigen Zusammenarbeiten zeichnet sich auch »Così fan tutte« durch die subtile Zeichnung zwischenmenschlicher Regungen und Abgründe aus. Das Komische wird existentiell.

// in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln