Penthesilea

Trauerspiel von Heinrich von Kleist

»Love is a battlefield«, sang Pat Benatar in den 80ern. Schon rund 300 Jahre früher hatte auch Heinrich von Kleist sein Drama über den Liebeskampf zwischen dem griechischen Krieger Achill und der Amazonenkönigin Penthesilea, deren Volk aufgrund einer grausamen Vorgeschichte keine Männer in ihrer Gemeinschaft duldet, aufs Schlachtfeld verlegt. Aktuelle Gender-Diskussionen gemahnen nun an diesen kriegerischen Vergleich, teilweise haben sich die Fronten zwischen den neuen Feminist*innen und dem »Feindbild« des »alten, weißen Mannes« noch einmal verhärtet. Aber war es nicht eine Errungenschaft der Feminist*innen der 2. Welle gewesen, Gleichberechtigung zu einem gemeinschaftlichen Projekt von Frauen u n d Männern zu erklären? Bei Kleist sind die Positionen Schicksalsgesetz und enden zwangsläufig im Tod. Wir rollen das Schlachtfeld noch einmal neu auf und untersuchen – mit oder gegen Kleist – die Optionen Kampf oder Kooperation!

Hier gelangen Sie zu einer schriflichen Einführung in die Inszenierung, da wir coronabedingt leider keine Live-Einführungen machen:
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Spieldauer: ca. 1 Stunde und 15 Minuten - keine Pause