# utopien!

Von Utopien sprach erstmals der englische Denker der Renaissance Thomas Morus, der mit diesem Begriff die Idee eines idealen Staates umschrieb. Diese Exklusivität besteht heute nicht mehr und Utopien begegnen uns bei manchen Gelegenheiten, begonnen im Alltag und bis hin zu fantastischen Vorstellungen einer »Welt von morgen«. In den Konzerten dieser Spielzeit widmen wir uns den Möglichkeiten von Utopien in ihren verschiedenen Ausprägungen: Paradiesische Naturstimmungen, transzendierende Liebe und Orte, die zu einem Refugium werden, seien einerseits erwähnt. Andererseits aber auch so scheinbar verlockende Überlegungen wie die Rückkehr in eine (bessere?) Vergangenheit und die Frage nach künstlerischer und politischer Freiheit.

Mit den Vorstellungen von Utopien können wir unsere eigenen Wünsche und Sehnsüchte befragen; Musiker*innen aller Epochen haben diesen künstlerische Gestalt verliehen, auch die slowakische Komponistin Lubica Cekovská, der wir uns in dieser Spielzeit als »Composer in Focus« zuwenden. Freuen Sie sich mit uns auf klangliche Expeditionen, auf unbegangene und doch erhoffte Pfade!

Christopher Ward

 

Eine Übersicht über alle Konzerte der neuen Spielzeit bekommen Sie HIER