Extras & Reihen


Aachen's Got Talent

Der neue »Spielraum für Alle« macht die Bühne frei für Formate aller Art: In »Aachen's Got Talent« zeigen Ensemblemitglieder, Mitarbeiter:innen des Theaters oder kreative Köpfe aus der Stadt ihre Talente.

Dinner auf der Bühne - Reise durch Europa

Führung durch das Theater

Bald gibt es hier mehr Infos!

Kultur Pflanzen

für Grundschulkinder

Wir wollen mit Euch Kultur pflanzen. Der Innenhof des Mörgens-Gebäudes und der Platz vor dem Theater Aachen werden immer grüner und mit Eurer Kreativität neu gestaltet. Bei jedem Buddeltermin erwarten Euch Gäste aus dem Ensemble und kleine Aktionen rund um das Musiktheater. Pflanzen und Gartenwerkzeug stellen wir! Ihr bringt nur Eure Tatkraft, Gartenhandschuhe und Eure immergrünen Daumen mit.

Der Eintritt ist frei!

Das Projekt »Kultur Pflanzen« wird gefördert durch »Zur Bühne«, das Förderprogramm des Deutschen Bühnenvereins im Rahmen von »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«.

Live Tupodcast

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus ist der TUPODCAST live auf der Bühne des Theater Aachen zu Gast.

TUPODCAST, der preisgekrönte Podcast von Deutschlands bekanntester Vermittlerin für Rassismuskritik und Bestsellerautorin Tupoka Ogette ist Community, Empowerment, Education und Entertainment. Tupoka Ogette führt darin Gespräche mit Schwarzen Frauen in Deutschland, Schweiz und Österreich. So sprach sie beispielsweise schon mit Joy Denalane, Anna Dushime und Alice Hasters.

In Aachen wird Emilene Wopana Mudimu zu Gast sein. Sie ist geschäftsführende Leiterin des soziokulturellen Jugend- und Medienzentrum KingzCorner e.V., Rassismuskritische Bildungsreferentin, Empowerment Trainerin, Moderatorin, Autorin und Spoken Word Künstlerin.

Musikalisch begleitet wird der Abend von Celina Bostic, die Lieder ihres aktuellen Albums »Nie wieder leise« performen.

 

 

Eine Kooperation mit:
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MörgensLab#1

MörgensLab#1
URBANE SOUNDSCAPES: AACHEN

Eine Einladung zum Mitforschen! In seinem neuen Projekt beschäftigt sich das MörgensLab#1 des Theater Aachen mit der Soundscape, also mit der Klanglandschaft Aachens: Was ist Dein Lieblingsgeräusch in der Stadt? Wo ist der Ort in der Stadt, an dem Du Ruhe, – oder, akustisch gesprochen: Stille – suchst? Gibt es einen Ort, an dem Dir mitten am Tag Stille auch unheimlich ist? Wo hörst Du nachts mitten in der Stadt Vögel singen? Wo weht Dir in der Stadt ständig Wind um die Ohren? Wann hast du in der Stadt das letzte Mal die Augen geschlossen, um einem Klang zu lauschen? Welcher Stadt-Sound, welches Geräusch, welcher Lärm löst welche Gefühle in Dir aus? Wie vermeiden wir nicht nur Lärm, sondern machen eine Stadt hörenswert – z.B. mit Klangstränden, an denen man das Meer rauschen hört? Wie also könnte Aachen in Zukunft klingen?

Stadtplanerische Ideen und Erkenntnisse aus der Akustik werden eine Rolle spielen. Auch die Neurowissenschaften haben in den letzten Jahren z.B. durch elektroenzephalografische Messungen Erkenntnisse gewonnen, wie akustische Reize auf unsere menschlichen Gehirnströme wirken und wie man Hörqualtitäten von Orten und urbanen Räumen kalibrieren kann: Was genau regt das menschliche Gehirn an, was stresst, was beruhigt es?

Unter Leitung der Dramaturgin Inge Zeppenfeld und in gewohnter Zusammenarbeit mit den Aachener Hochschulen gehen wir also in eine neue Runde des Forschens. In kleinen Workshops und Arbeitstreffen erkunden wir gemeinsam mit Wissenschaftler:innen und Studierenden, wie Aachen aktuell klingt und wie sich der Sound der Stadt verfeinern, anreichern, verändern lässt.

Am Ende steht eine Präsentation, ein Abend, der die Forschungsarbeit sinnlich erfahrbar werden lässt und zum weiteren Mitforschen einlädt.

Wer mitmachen möchte, kann sich am 07. Februar um 19:30 Uhr im Mörgens einfinden oder sich anmelden unter:
moergenslab@mail.aachen.de

Wir freuen uns auf Sie!

 

Was ist das MörgensLab?

Seit Juni 2021 verwandelt sich das Mörgens regelmäßig in ein »Lab«: ein Laboratorium für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Theater. Mit Projekten wie dem Audiowalk »Wie wir sein wollen«, dem Theaterstück »Ad memoriam«, der interaktiven Performance »Humanotop«, dem Dokumentar- theater »Die (Un)Entbehrlichen« und dem Projekt über den Aachener Bushof »Woher und Wohin« wurde in den letzten zwei Jahren mit verschiedenen Formaten experimentiert; dazu kamen die Reihe »Zukunftswelten« und die »Science Slams«. Nun geht das »MörgensLab« in eine neue Phase, passend zur neuen Ausrichtung des Spielorts Mörgens: Es wird partizipativ und prozessorientiert. Viermal im Jahr arbeitet eine Gruppe aus Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Aachener:innen für zwei Monate in Workshops zusammen und entwickelt eine Präsentation: eine Performance, ein Theatergame, eine interaktive Ausstellung – alles ist möglich! Im Zentrum stehen das für alle relevante Thema und der Austausch, die Begegnung der unterschiedlichen Interessen und Expertisen. Noch mehr als bisher wird das »MörgensLab« zu einem Labor für diese Fragen: Wie können Forscher:innen von gemeinsamen Projekten mit Künstler:innen profitieren? Wie kommt die Wissenschaft sinnlich und konkret auf die Bühne? Und was hat die Stadt- gesellschaft davon? Was können Wissenschaft, Theater & Kunst und Stadtgesellschaft voneinander lernen? Hier finden wir es heraus.


Gefördert durch das Land NRW im Rahmen des Programms »Neue Wege«

    

Nach Deutschland

Lesung und Gespräch

Nach Deutschland. Fünf Menschen. Fünf Wege. Ein Ziel.

Eröffnungsveranstaltung der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2024. Viele Fluchtrouten durch den Vorderen Orient und Afrika haben Deutschland zum Ziel. Hier soll es Freiheit geben, Schulunterricht und medizinische Versorgung gratis: Für Menschen, die um ihr Leben rennen oder vor Verelendung fliehen, ist das ein großes Versprechen. Sie lassen ihr vertrautes Leben meist erstaunlich uninformiert hinter sich, mit Kind und ohne Kreditkarte, im freien Fall in eine bessere Zukunft. Die preisgekrönte Journalistin Isabel Schayani hat fünf Geflüchtete auf ihren Wegen teils über mehrere Jahre immer wieder getroffen. Sie lässt uns die Schikanen der Schlepper, illegale Reisebüros, Grenzen, Registrierungen, Lager, Anträge und Internierungen aus der Perspektive der Heimatlosen erleben. Im Gespräch mit Verantwortlichen, Expert:innen – und mit den fünf Geflüchteten selbst – sucht sie nach Antworten auf die große Frage: Wie können wir Flucht und Migration menschlicher organisieren?

Shared Reading

Bei Shared Reading® lesen wir gemeinsam Literatur laut vor, als sinnliches Erlebnis in geschützter Atmosphäre. Ein:e Leseleiter:in ermutigt, stellt Fragen und leitet das Gespräch zum Gehörten und Gelesenen. Jeder und jede kann sagen, was er oder sie fühlt – oder schweigen und einfach nur zuhören. Shared Reading® ist für alle Altersgruppen offen und erfordert kein Vorwissen und keine Vorbereitung. In der Literatur begegnen wir uns selbst und anderen, und erleben, dass es wohl tut und uns bereichert.

Shared Reading® wurde vor mehr als 15 Jahren in Grossbritannien entwickelt und wird in Deutschland von der Shared Reading gGmbH angeboten. Mehr Informationen hier

Hinweis: Die Teilnehmendenzahl ist auf 30 Teilnehmende pro Veranstaltung begrenzt.

Unerhört! - Begegnungen mit Komponistinnen

Unerhört! – das ist Rechercheprojekt und Liederabend in einem. Ein Format über die »Unerhörten«, über Komponistinnen und Musikerinnen aller Epochen. Sie prägten weltweit das Musikleben, gehörten und gehören zu den Pionierinnen des Musiktheaters und standen doch lange im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Die neue Liederabend-Reihe Unerhört! bietet Raum für die Begegnung mit Komponistinnen aus allen Jahrhunderten. Über mehrere Spielzeiten beschäftigen sich Sänger:innen und Musiker:innen des Theater Aachen in Porträtkonzerten intensiv mit den Werken, aber auch dem inspirierenden Leben komponierender Frauen.

14.02. Unerhört! – Amy Beach
mit Sopranistin Jelena Rakić und Younghee Hwang am Klavier

08.03. Unerhört! – Judith Bingham und Judith Weir
mit Bariton Ronan Collett, Sopranistin Laia Vallés und Lidia Fittipaldi am Klavier

04.04. Unerhört! – Russische und französische Komponistinnen: Sara Lewina, Pauline Viardot-Garcia, Betsy Jolas und Camille Pépin
mit Sopranistin Larisa Akbari, Mezzosopranistin Fanny Lustaud und Lidia Fittipaldi am Klavier

30.05. Unerhört! – Alma Mahler
mit Irina Popova und Younghee Hwang

»Kasala für meinen Kaku»

Die Gedichte des Autors Fiston Mwanza Mujila bringen mit ihren treibenden Rhythmen und poetischer Wucht gängige Begriffe und Vorstellungen (post)kolonialer Lebenswelt ins Wanken. Nachdem wir sein Stück »Der Garten der Lüste« in der Kammer gezeigt haben, liest er nun aus seinem ebenso heiteren wie bestürzenden Gedichtband »Kasala für meinen Kaku«.