»Ist das hier meine Heimat, meine Erde, mein Ort? Soll ich hier die Lücke einer Leere füllen?« In Dinçer Güçyeters Roman »Unser Deutschlandmärchen« sprechen zwei Generationen von Frauen – Mutter und Großmutter – und es spricht der Sohn von Fatma, die 1965 als Frau eines türkischen Gastarbeiters nach Nettetal kommt. In kräftigen Bildern, Lyrik, Monologen, Dialogen, Gebeten und Träumen erzählt der Roman von harter Arbeit und großer Kraft, von alten Rollenbildern und dem Aufbruch ins Neue, von Entwurzelung und Sehnsucht. Er ist eine Hommage an die Frauen und erzählt ein Stück deutscher Geschichte in einer neuen, sinnlichen und humorvollen Sprache. Regisseurin Antigone Akgün wurde mit ihrer Inszenierung zum renommierten Festival für junge Regie »Radikal jung« ans Münchner Volkstheater eingeladen.
Wir freuen uns sehr, dass unsere Produktion zum renommierten
»Radikal jung Festival« ans Münchner Volkstheater eingeladen wurde. Im Rahmen des Festivals wurde sie dort am 27.04. und 28.04. je zweimal gezeigt.

»Ohnehin ist bemerkenswert, wie allen Schauspielern hier die Gratwanderung gelingt: die Figuren menschlich zu zeigen und sie zugleich komödiantisch zuzuspitzen. Lächerlich gemacht wird hier niemand.«
nachtkritik
»›Unser Deutschlandmärchen‹ nimmt uns alle in die Verantwortung, zeigt uns, was schief gehen kann, wenn Menschen zusammenkommen. Es ist eine echte Geschichte, der wir gerne zuhören, und der wir zuhören sollten.«
Junge Bühne
»Yaprak gelingt es beeindruckend, die emotionale Palette zwischen geradezu aufopferungsvoller Liebe zur Mutter und den eigenen Bedürfnissen und Träumen breit auszuleuchten.«
Aachener Zeitung
»Das multikulturelle Team hat die Klischeefallen umschifft, was nicht zuletzt an der großartigen Darstellung von Shehab Fatoum als liebevoller Taugenichts Yilmaz liegt. Auch Petya Alabozova besticht mit ihrem ausdifferenzierten Spiel als Hanife und in weiteren Rollen. Bettina Scheuritzel spielt überzeugend die Übermutter Fatma.«
Aachener Zeitung