Stadtgespräch

Kulturen der Erinnerung

In Deutschland hat das Erinnern eine besondere Bedeutung. Seit einigen Jahren wird unser Erinnern aber auch kritisch gesehen, wird »Versöhnungstheater« (Max Czollek) genannt oder als unzureichend bezeichnet, weil es nicht allen Opfern in gleicher Weise gerecht wird. Zugleich gibt es immer weniger Zeitzeug:innen und immer wieder neue »Schlussstrich«-Debatten. Wie können wir uns so erinnern, dass wir der Vergangenheit gerecht werden und dabei auch unsere Gegenwart gestalten? Wir laden Sie zum Stadtgespräch ein und diskutieren mit Expert:innen, Künstler:innen und Ihnen!

Diesmal sprechen wir mit Antje Thul, verantwortlich für das Programm Kultur und Geschichte an der VHS Aachen, mit der Historikerin Prof. Dr. phil. Elke Seefried von der RWTH Bettina Offergeld, Vorsitzende des »Gedenkbuchprojekt für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V«, Rebecca Or aus der jüdischen Gemeinde und Regisseurin Antigone Akgün, die bei uns grad Dinçer Güçyeters »Unser Deutschlandmärchen« inszeniert.
Moderiert wird der Abend von unserer leitenden Schauspieldramaturgin und Schauspielleitung Kerstin Grübmeyer, sowie unserem Dramaturgen Lucien Strauch.

2044. Chronik der Zukunft: Jonathan, Reporter (Benedikt Voellmy)
2044. Chronik der Zukunft: Jonathan, Reporter (Benedikt Voellmy) © Thomas Aurin
Arndt Lorenz und Jens Tervooren
Arndt Lorenz und Jens Tervooren © privat
Alain Kniebs
Alain Kniebs © Fabian Erler
Stefan Gillissen
Stefan Gillissen © Jens Tervooren
Loïc Michels
Loïc Michels © privat