Eugen Onegin

Lyrische Szenen in drei Akten von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Libretto von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und Konstantin Schilowsky nach Alexander Puschkin

Nach einer schlaflosen Nacht mit der Lektüre von Puschkins Roman »Eugen Onegin« war das Konzept für Tschaikowskys neue Oper geboren: »Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.« Tschaikowsky verwandelt den Roman in ein lyrisches Kammerspiel, in dem eine unbändige Liebe, scharfe Zurückweisung und ein tödliches Duell die Gefühlswelten junger Menschen erschüttern: Die junge, in ihre Bücher vertiefte Tatjana verliebt sich Hals über Kopf in den draufgängerischen Onegin. In einem leidenschaftlichen Brief gesteht sie ihm ihre Liebe. Doch er weist sie schroff zurück, vergnügt sich stattdessen mit ihrer Schwester Olga und tötet bei einem Duell seinen guten Freund Lenski. Nach Jahren des Umherirrens begreift Onegin seine verpasste
Chance. Gibt es ein Zurück?

Die Regisseurin Verena Stoiber spürt in ihrer ersten Arbeit am Theater Aachen jenem tiefsinnigen Kaleidoskop über »wirkliche« Menschen nach, deren Liebe durch verpasste Chancen, falsches Timing und jugendlichen Leichtsinn mit tödlichen Folgen verunmöglicht wird.

Infos

Ort Großes Haus
Sprache Russisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Alter Für alle ab 14 Jahren
Einführung 18:30 – Spiegelfoyer

Besetzung am 07.02.26, 19:00 Uhr

Musikalische Leitung Christopher Ward
Bühne und Kostüme Clara Hertel
Dramaturgie Isabelle Becker
Choreinstudierung Alexander Einarsson
Larina Irina Popova
Tatjana Larisa Akbari
Filipjewna, Amme Ekaterina Chekmareva
Gremin Manuel Winckhler
Saretzkij Stefan Hagendorn
Triquet Hans Schaapkens
Vorsänger Dmytro Trach

Wie liebe ich,
beim Klang
dieser Lieder mit
meinen Träumen
fortzufliegen,
irgendwohin weit
weg …
»Eugen Onegin«