Die Burg der Assassinen

von Amir Gudarzi

Uraufführung

Das neue Stück von Amir Gudarzi ist wortgewaltig, leidenschaftlich und bewegend – im Mittelpunkt stehen Themen wie Grenzen und Grenzüberschreitungen, Flucht und Vertreibung. Die Geschichte umspannt Vergangenheit und Gegenwart, Mythos und Utopie.

Zwei Sphinxen, ein Berg, Marco Polo, ein LKW-Fahrer und drei Sexarbeiterinnen an einer Autobahnraststätte am Rande eines Grenzübergangs. Wintersportler:innen auf der Piste und im Stau, ein Chor, ein Bote – und ER. Und ein ANDERER ER. Marco Polo geht in die eine Richtung, in den Nahen Osten, und ER in die andere, Richtung Europa, ein paar Jahrhunderte versetzt. Amir Gudarzi gewann unter anderem den Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker sowie den Christian-Dietrich-Grabbe-Preis. Seine Stücke sind sprachgewaltige Bauten mit vielen Zimmern, in denen literarische und historische Figuren, Metaphern und Bilder, Schmerz, Liebe und Sarkasmus wohnen. In der Spielzeit 23.24 ist er Hausautor am Nationaltheater Mannheim. Florian Fischer ist Regisseur und Kurator, u.a. für das »Radikal Jung«-Festival in München, und sucht in all seinen Regiearbeiten nach dem je eigenen Ausdruck für den Stoff in seiner Zeit.

Ort

Kammer

Besetzung am 19.12.23, 20:00 Uhr

Bühne und Kostüme Lina Oanh Nguyễn
Licht Dirk Sarach-Craig
Dramaturgie Kerstin Grübmeyer

Hinter dem Tor die Welt, in der ich leben möchte. Hinter mir die Welt,
zu der ich nicht gehören will.