Das Portal

von Nis-Momme Stockmann

Was braucht ein Generalintendant, dessen Vertragsverlängerung gefährdet ist und dessen Betrieb an allen Ecken bröckelt und brodelt? Natürlich einen großen Erfolg! Ein neues Stück! Am besten aus der Feder eines aufstrebenden Jungautors und in der Regie eines erfolgreichen Jungregisseurs – so werden die Herzen der lokalen Kulturpolitik ganz sicher zurückgewonnen. Dabei kann so ein Intendant schon mal aus den Augen verlieren, dass sein Chefdramaturg einen Putsch gegen ihn plant. Und das ist nur einer von vielen Schauplätzen und Krisenherden in dieser Theaterfarce, in der jede und jeder nur an sich denkt und sich die Mitarbeiter:innen in Kleinkriegen verlieren. Da greift der verzweifelte Theaterchef zu einem letzten Mittel: Er öffnet ein Portal, durch das Dämonen entweichen und das Theater in ein dionysisches Chaos verwandeln …

»Es ist ein bombastisches Feuerwerk, eine gigantische Parodie auf den Theaterbetrieb und darüber, wie man über Theater spricht – über all das, was wir zur Zeit am Theater reflektieren«, jubelte Deutschlandfunk nach der Uraufführung des neuen Stücks von Nis-Momme Stockmann im Januar 2024. Zum Abschluss des Premierenreigens des Schauspiels im Großen Haus bekommt das Theater selbst sein Fett weg und das Aachener Publikum ein Komödienfest.

Besetzung

Regie Alexander Marusch
Bühne Benjamin Schönecker
Licht Eduard Joebges
Dramaturgie Kerstin Grübmeyer

Termine

Was ist das für ein Geräusch?
– Das ist das Monster, das unter dem Theater lebt.