Die Dandys Jack und Algernon werden erfinderisch, um ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen zu entgehen: Während Algy sich angeblich aufopfernd um seinen kränklichen Freund Bunbury kümmert, muss Jack regelmäßig einen promiskuitiven Fantasiebruder namens Ernst beaufsichtigen. In Wirklichkeit aber vergnügt er sich selbst unter diesem Namen auf den Partys der High Society und verliebt sich dabei in Algernons Cousine Gwendolyn, eine Medienhauserbin mit dunkler Vergangenheit. Als Algy sich dann gegenüber Jacks Ziehtochter Cecily als dessen Bruder Ernst ausgibt, drohen nicht nur die Geheimnisse der Dandys aufzufliegen. Denn neben zwei falschen Ernsts gibt es verdächtige Gouvernanten, neugierige Butler, heiße Liebesschwüre, kompromittierende Tagebücher und einige identisch aussehende Koer in dieser rasanten Version von Oscar Wildes »Bunbury«.
Nikolas Darnstädt, der am Theater Aachen zuletzt »Alice im Wunderland« inszenierte, erweitert die Gentlemengeschichte um Figuren aus Wildes’ bekanntesten Lustspielen zu einer musikalischen Screwball-Komödie, die die Sehnsucht des Autors nach freier Entfaltung feiert.
Man hatdas Rechtüberall zubunburi-sieren, woman nur will.»Bunbury«