Bunbury oder The Importance of Being Wilde

von Nikolas Darnstädt nach Oscar Wilde

Die Dandys Jack und Algernon werden erfinderisch, um ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen zu entgehen: Während Algy sich angeblich aufopfernd um seinen kränklichen Freund Bunbury kümmert, muss Jack regelmäßig einen promiskuitiven Fantasiebruder namens Ernst beaufsichtigen. In Wirklichkeit aber vergnügt er sich selbst unter diesem Namen auf den Partys der High Society und verliebt sich dabei in Algernons Cousine Gwendolyn, eine Medienhauserbin mit dunkler Vergangenheit. Als Algy sich dann gegenüber Jacks Ziehtochter Cecily als dessen Bruder Ernst ausgibt, drohen nicht nur die Geheimnisse der Dandys aufzufliegen. Denn neben zwei falschen Ernsts gibt es verdächtige Gouvernanten, neugierige Butler, heiße Liebesschwüre, kompromittierende Tagebücher und einige identisch aussehende Koer in dieser rasanten Version von Oscar Wildes »Bunbury«.

Nikolas Darnstädt, der am Theater Aachen zuletzt »Alice im Wunderland« inszenierte, erweitert die Gentlemengeschichte um Figuren aus Wildes’ bekanntesten Lustspielen zu einer musikalischen Screwball-Komödie, die die Sehnsucht des Autors nach freier Entfaltung feiert.

Infos

Alter Für alle ab 14 Jahren

Besetzung

Bühne Sina Manthey
Kostüme Laura Kirst
Dramaturgie Taale Frese
Licht Manuel Michels

Man hat
das Recht
überall zu
bunburi-
sieren, wo
man nur will.
»Bunbury«