Tristan Braun

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Tristan Braun
© Andreas Tobias

Tristan Braun wurde in München geboren, wo er früh Geigen- und Klavierunterricht erhielt, sich im zeitgenössischen wie im klassischen Tanz ausbildete und als Sprecher, u. a. für den Bayerischen Rundfunk, tätig war. 2005 gewann er den Deutschen Hörbuchpreis. Er studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin, wo er mit Regisseur:innen wie Stefan Herheim, Andrea Moses und Barrie Kosky in Kontakt kam. Noch während des Studiums assistierte er Sasha Waltz an der Staatsoper Berlin. Weitere Stationen führten ihn zu den Salzburger Festspielen sowie an die Komische Oper Berlin. Parallel dazu musiziert er als Geiger mit renommierten Barockensembles wie La Banda, der lautten compagney Berlin und Concerto Köln. Tristan Braun wurde 2025 für seine Inszenierung von »Märchen im Grand Hôtel« am Mainfranken Theater Würzburg mit dem Operettenfrosch des Bayerischen Rundfunks ausgezeichnet, seine Inszenierung von »Die Bremer Stadtmusikanten« wurde im gleichen Jahr als Bestes Revival für den Deutschen Musicalpreis nominiert. Er war Semifinalist des RING Award 2020 in Graz. In der Spielzeit 2025.26 folgte eine weitere Regiearbeit mit »Im weißen Rössl« am Mainfranken Theater Würzburg und »Tischlein, deck dich!« bei den Brüder Grimm Festspiele Hanau. Zuvor inszenierte er Humperdincks »Hänsel und Gretel« am Landestheater Schleswig-Holstein (2022) und Lehárs »Die lustige Witwe« am Mainfranken Theater Würzburg (2023). Genreübergreifende Projekte realisierte mit Folkert Uhde und dem Ensemble Resonanz (CONTAIN), mit dem Projekt SALZ oder mit dem stegreif.orchester (#freesolo). In der Spielzeit 2026.27 wird er Georg Friedrich Händels »Giulio Cesare« am Klaipėda State Music Theatre (KSMT) in Litauen, die Uraufführung des Musicals »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« am Staatstheater am Gärtnerplatz, Carl Maria von Webers »Der Freischütz« am Theater und Orchester Heidelberg sowie erstmals am Theater Aachen die Deutsche Erstaufführung von Mason Bates Oper »The (R)evolution of Steve Jobs« inszenieren.