Jochen Strauch

Jochen Strauch
© Peter Hönnemann

Jochen Strauch geboren in Würselen, macht sein Abitur im Rhein-Maas-Gymnasium und seinen ersten backstage-Club am Theater Aachen, das er seit seiner Kindheit kennt. Nach seinem Regiediplom führen ihn die ersten Engagements direkt vom Schauspiel Köln über die Münchner Kammerspiele ans Deutsche Schauspielhaus Hamburg, wo er als Dramaturg und Regisseur arbeitet, z.B. eine internationale Schreibwerkstatt mitaufbaut und durch erste Inszenierungen die Idee vom Jungen Schauspielhaus etabliert. Von 2002 bis 2009 arbeitet er erstmals inter/national freischaffend und begleitet Stücke bei ihrer Entstehung sowohl als Autor als auch als Regisseur.

Von 2006 bis 2009 ist er Stipendiat des Masterprogramms für Führungspositionen in Kunstinstitutionen an der Universität Zürich. 2009 graduiert er als Executive Master in Arts Administration. Er wird noch während seiner Zürcher Masterarbeit (über Kunstsponsoring & Fundraising, basierend auf dem Modul Arts & Economics an der UCLA Berkeley, San Francisco) als Kommunikationsexperte ans Thalia Theaters in Hamburg engagiert. Das von ihm entwickelte Programm Thalia Kulturlandschaften wird 2014 ausgezeichnet bei Deutschland – Land der Ideen. Das Barcamp Theater und Internet ist die erste nationale Konferenz zum Umgang von Theatern mit den 2012 noch neuen Social Media.

Seit 2017 arbeitet er wieder inter/national als freier Regisseur. Mehr als zuvor liegt sein Interesse in maximal diversifizierter, genre- und spartenübergreifender Arbeit, u.a. in Berlin, Göttingen, Graz, Darmstadt, Neuss, Rostock, Saarbrücken oder Zürich. So inszeniert er beispielsweise die Klassiker »Hamlet« und »Nathan der Weise« oder aber auch die Uraufführung »Oh Boy« nach dem Film von Jan-Ole Gerster und die Europäische Erstaufführung »Dschabber« des ägyptischen Kanadiers Marcus Youssef – 2019 mit dem Berliner IKARUS ausgezeichnet.

2023 bis 2025 begleitet und berät er parallel zur Arbeit als Regisseur die design. neue Leitung (Tobias Kratzer und Omer Meir Wellber) beim Aufbau ihrer Kommunikation für den Neustart der Hamburgischen Staatsoper ab September 2025.

»Lob und Tadel« ist seine erste Arbeit am Theater Aachen. 

Wirkt mit bei

Lob & Tadel – Wie wir es allen recht machen. Oder auch nicht.