Die Mezzosopranistin Christina Baader, geb. in Stuttgart studierte Klavier in Stuttgart und Lausanne. Bei Jean-Pierre Blivet in Frankreich und Irina Gavrilovici in Wien bildete sie ihre Stimme aus. Sie sang wichtige Rollen ihres Fachs von Wagner, Verdi, Tschaikowsky bis Britten, sowie die Titelpartien in Menottis 'The Medium' und Glucks 'Iphigénie en Tauride'. Bizets ‚Carmen‘ verkörperte sie in internationalen Produktionen. Am Theater für Niedersachsen war sie Ensemblemitglied. An der Oper Graz war sie mehrfach engagiert; sang zuletzt in ‚Morgen und Abend‘ von Georg Friedrich Haas. Als Konzertsängerin war sie in Mahlers 8. Symphonie in Hongkong zu hören, in Mahlers 2. und Beethovens ‚Missa solemnis‘ im Wiener Musikverein. Verdis Requiem sang sie im De Singel Antwerpen und im Konzerthaus Wien, Beethovens 9. in Hiroshima. Zu ihrem Repertoire gehören Wagners ‚Wesendonck-Lieder‘ und zahlreiche Liederzyklen. Zum 100. Todestag Faurés erscheint im Mai bei Gramola ihre CD „MONDE ET MYSTÈRE“ mit Liedern von Fauré und Duparc.