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Camille Schnoor
© Hagen Schnauss
Die Deutsch-Französische Sopranistin Camille Schnoor wurde 1986 in Nizza geboren. Gelobt für ihr »umwerfendes Spiel und ihren kraftvollen, faszinierenden Gesang« (FAZ), gewann sie den Bayerischen Förderpreis für Darstellende Kunst 2020 sowie den Internationalen Wettbewerb Vokal Genial 2013. Die WELT nominierte sie 2016 sowohl als »Beste Sängerin« als auch als »Beste Newcomerin«. In der Spielzeit 2023/2024 debütiert Camille Schnoor bei den Bayreuther Festspielen als Klingsors Zaubermädchen in der Neuproduktion des »Parsifal«, kehrt als Mimì in »La Bohème« in einer Neuproduktion ans Theater Aachen zurück und tritt als Solistin in Beethovens 9. Sinfonie an der Seite der Münchner Symphoniker in der Isarphilharmonie München und der Liederhalle Stuttgart auf. Sie kehrt außerdem zurück an die Opéra de Nice, wo sie ihr Rollendebüt als Fremde Fürstin in Rusalka gibt, sie singt Ciò-Ciò- San (»Madama Butterfly«) an der Opéra de Vichy und kehrt mit Hanna Glawari (»Die Lustige Witwe«) an das Staatstheater am Gärtnerplatz München zurück. Von 2016 bis 2023 war Camille Schnoor eine der führenden Solistinnen am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Sie arbeitete mit den Dirigenten Pablo Heras-Casado, Frédéric Chaslin, Christian Arming, Laurence Equilbey, Daniel Kawka, Erik Nielson, und mit den Regisseuren Stefano Poda, Joan Anton Rechi, Michel Fau und Josef Köpplinger, u.a. Ihr erstes Soloalbum »Les Âmes Naturelles« erschien 2022 bei Klarthe.