sinfonieorchester Aachen
Marcus R. Bosch

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde!



»Die Musik ist eine geheimnisvolle Mathematik, deren Elemente am Unendlichen teilhaben. Sie lebt in der Bewegung des Wassers, im Wellenspiel wechselnder Winde; nichts ist musikalischer als ein Sonnenuntergang! Für den, der mit dem Herzen schaut und lauscht, ist das die beste Entwicklungslehre …« Das schreibt Claude Debussy vor über 100 Jahren. Debussys »L’après-midi d’un faune« macht den Anfang in den Sinfoniekonzerten und schlägt den Bogen zur Oper »Pelléas et Mélisande«, die im Oktober 2009 Premiere hat.

»Natürlich« haben wir Großes vor in der 157. Saison des
sinfonieorchester Aachen. Nichts weniger als die Natur und ihre Bilder in der Musik wollen wir zeigen in den Konzerten, die vor uns liegen. Beethovens »Pastorale«, Richard Strauss’ »Alpensinfonie
«, die »Vier Jahreszeiten« in mehreren Vertonungen und die »Symphonie phantastique« stehen auf dem Programm der
über 40 Konzerte. Olivier Messiaens »Turangalîla«-Sinfonie ist
dabei vielleicht die größte Herausforderung für das Orchester.
Lassen Sie sich mit uns inspirieren von diesem Geheimnis, dem Rauschen des Baches, dem Grollen des Gewitters und vielem mehr!

Der zweite große Schwerpunkt dieser Spielzeit sind die Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven. Dieser Zyklus setzt die
Reihe unserer Komponistenportraits fort, und wir sind stolz, dass wir dafür so herausragende Solisten wie Lars Vogt, Alexander Melnikov, Bernd Glemser, Jonathan Gilad und Henri Sigfridsson nach Aachen holen konnten. Natürlich hoffe ich, dass Sie genauso ins Schwärmen kommen wie ich, wenn Sie das Programm vor sich haben – und erst
recht, wenn Sie uns zuhören!

Ihre Ohren wollen wir haben!


Herzlichst
Ihr

Marcus R. Bosch
Generalmusikdirektor

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