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Das Sinfonieorchester Aachen

Das Sinfonieorchester Aachen beweist mit jährlich 140 Auftritten im Konzertsaal und als Opernorchester eine enorme Vielseitigkeit, die von den großen Werken der musikalischen Tradition bis hin zu Aufführungen Alter Musik, zeitgenössischer Musik und zu Crossover-Projekten reicht.

Hier finden Sie einen kurzen historischen Abriß über die Geschichte des sinfonieorchester Aachen



1804: Aufgrund des Besuches der französischen Kaiserin in Aachen wird der Harmoniekorp reorganisiert und unter die Leitung eines „Musikdirektors" gestellt.

Die Aufgaben eines Musikdirektors


Der Musikdirektor hatte die musikalischen Theateraufführungen zu überwachen, d.h. wöchentlich laut Vertrag mindestens eine Probe abzuhalten und natürlich auch Aufführungen zu leiten. Außerdem gehörten zu seinen Aufgaben: Abonnementskonzerte, Leitung des Städtischen Gesangsvereins, Mitwirkung bei Kammermusikkonzerten, Veranstaltung von Kurkonzerten sowie Mitgestaltung der Niederrheinischen Musikfeste, die alle drei Jahre in Aachen stattfanden.

1804 - 1823 Karl Matthias Engel
1823 - 1825 Paul Kreutzer
1825 - 1827 Justus Amadeus Leclerf

1825 Erstes Niederheinische Musikfest

1825 Erste Aufführung außerhalb Wiens von Beethovens 9. Sinfonie im neuerbauten Stadtheater unter Ferdinand Ries

1828 - 1832 F. Wilhelm Teile
1835 - 1840 Anton Schindler
Mai - August 1841 Wenzel Heinrich Veit

H. W. Veit hatte die kürzeste Dienstzeit aller Aachener Musikdirektoren. Von Hause aus Jurist, kam er im Mai 1841 aus Prag und forderte die Gründung eines Städtischen Orchesters mit Pensionsberechtigung für sich und die Musiker. Da die Stadt darauf nicht einging, reiste er im August 1841 wieder zurück nach Prag

1841 - 1858 Karl von Turanyi

1852 Gründung des Städtischen Orchesters Aachen

Unter Karl von Turanyi fand 1852 die Gründung des Städtischen Orchesters statt. Wirtschaftliche Erwägungen führten zur Gründung des Städtischen Orchesters, denn nach Schließung der Spielbank durch die preußische Regierung suchte die Stadt eine neue Fremdenattraktion. Es wurde entschieden, dass die Neue Redoute als Städtisches Kurhaus genutzt wurde, in dem täglich unter Leitung eines Musikdirektors Nachmittagsmusik für Badegäste stattfinden sollte. Das Aachener Orchester war das 1. Städtische Orchester in Deutschland, es existierten bis dahin nur Hoforchester. Was die musikalischen Erfolge von Turanyis anging, schrieb .1858 die Neue Leipziger Musikzeitung: „Von Aachen haben wir bisher noch nicht berichtet, weil wir gern bessere Zeiten abwarten wollen, um nicht zuviel Stoff zum Tadel zu haben."

1858 - 1865 Franz Wüllner
1865 - 1883 Ferdinand Breunung
1884 - 1887 Julius Kniese

Julius Knieses gründliche Art zu proben machte ihn für die Arbeit im Theater, die aus raschen Wechseln bestand, unbrauchbar. Sein Spitzname in Bayreuth lautete daher: Perpetuum probile. Er unterstützte die Orchestermusiker bei Beschwerden gegen die Stadt, wie z. B. Dienstüberanstrengung, fehlende Geldzahlungen und Konzerte im Elisengarten bei schlechter Witterung vor dem 1. Mai. Musikalisch setzte er sich sehr für neue Werke ein (Berlioz, Wagner, Liszt). Als 1886 sein Vertrag durch die Stadt gekündigt wurde, stieß dies auf heftige Ablehnung durch die musikalische Öffentlichkeit.

1887 - 1912 Prof. Eberhardt Schwickerath

04.10.1893 nach der Uraufführung seiner Oper „Aglaja“ wird Leo Blech als Kapellmeister engagiert

1917 - 1919 Fritz Busch

Mit 22 Jahren war Fritz Busch der jüngste Musikdirektor seiner Zeit. In der Presse erschienen Artikel, in denen Sorge über Buschs Anstellung geäußert wurde, da er in chorischer Arbeit unerfahren sei und somit den Rang des berühmten Aachener Städtischen Chores gefährden könne, was sich jedoch als unbegründet herausstellte. Fritz Busch meldete sich 1914 freiwillig zum Kriegsdienst und kehrte im Mai des darauffolgenden Jahres verwundet nach Aachen ins Lazarett zurück. Nach einem Jahr war er soweit genesen, dass er wieder ein Konzert in Aachen geben konnte. Im Dezember 1916 führte er in Lille, Douai, Cambrai und Brüssel mit Orchester und Chor von Verwundeten Haydns „Jahreszeiten" auf. Sein Vertrag wurde bis 1922 verlängert, ab der Saison 1918/19 erlaubte ihm die Stadt Aachen in Stuttgart einige Aufführungen zu leiten. Buschs Engagement in Aachen endete für beide Seiten etwas unerfreulich: Busch konnte seine Verpflichtungen im Frühjahr 1919 nicht alle einhalten, woraufhin die Stadt Aachen ihn zum 1.4.1919 entließ. Später wurde er 1. Kapellmeister der Stuttgarter Hofoper und von 1920 bis zu seiner Vertreibung 1933 war er GMD der Dresdener Staatsoper

1920 Übernahme des Theaters in städtische Hände.

Das Orchester, das bis dahin dem Theater auf privater Basis zur Verfügung gestellt worden war, wurde nun offiziell für den Theaterdienst eingesetzt. Der Nachfolger von Fritz Busch sollte zugleich auch künstlerischer Leiter des Musiktheaters sein.


Die Aachener Generalmusikdirektoren



1920 - 1935/34 Prof. Peter Raabe

Unter der Leitung des ersten Aachener Generalmusikdirektors Prof. Peter Raabe wurde das Orchester 1920 von 48 auf 63 Musiker vergrößert und vom Kurbetrieb getrennt. Beides hatte Raabe zur Bedingung gemacht. Später fand jedoch infolge der Wirtschaftskrise wieder eine Reduzierung auf 59 bzw. 52 Musiker statt. Raabe setzte sich idealistisch für die Musikerziehung breiter Kreise ein. Er erhöhte die Anzahl der Volkssinfoniekonzerte und führte Schülerkonzerte und Volkssingstunden ein. Dem Werk des Komponisten Anton Bruckner verhalf er in Aachen zur vollen Anerkennung. In der Spielzeit 1920/21 gab Raabe fast 50 Konzerte, für das Orchester kamen noch 18 Opernpremieren hinzu.


1927 – 1932 Paul Pella (1. Kapellmeister ; damit musikalischer Oberleiter der Oper)

Paul Pella hat als 1. Kapellmeister das Musikleben der Stadt Aachen stark geprägt. Seine wichtigste Arbeit war mit Sicherheit Alban Bergs „Wozzeck" im Februar 1930, worüber Alfred Beaujean in seiner Festschrift zum 150jährigen Bestehen des Theaters schrieb: „Man kann sich heute kaum mehr vorstellen, was diese kühne Tat, wenige Jahre nach der skandalumwitterten Berliner Uraufführung, damals bedeutete. Eine Pionierleistung dieses Formats hat sich an der Aachener Oper nie wiederholt." Über die Reaktion des Publikums berichtete die Eupener Zeitung: „Der nach jedem Akt an Stärke zunehmende Beifall steigerte sich am Schlusse der Aufführung zu einer langandauernden Ovation für den anwesenden Komponisten."
Ebenfalls bemerkenswert war der Ballettabend mit dem „Feuervogel“ und der „Pulcinella“-Suite von Strawinsky, 1929: „Paul Pella, der die Feuervogelmusik ideal schön herausbrachte, hatte das Orchester, von dem die Harfe und einige Holzbläser aus den bekannten Gründen des Platzmangels in der Intendantenloge untergebracht waren, mustergültig für seine schwierige Aufgabe vorbereitet. Gerade an diesem Abend wurde wieder einmal klar, welche Fülle von Dirigentengaben in dieser außerordentlichen Persönlichkeit vereinigt sind: die Gewissenhaftigkeit im Kleinen, das untrügliche Ohr, der fanatische Wille zur Tat, der alle Mitwirkenden durch tausend Schwierigkeiten zum Außerordentlichen mitreißt. Es war ein Genuss, diesem Orchester zu folgen, wie es musterhaft phrasierte, wie es sauber, einheitlich und klar spielte und die vielfach verworrenen Fäden der Musik offenlegte." (Originalkritik Feuervogel, 1929, Tanz-Geschichte in Aachen)

30.05.1929 Richard Strauss dirigiert in Aachen den Rosenkavalier

1934 IV. internationales Brucknerfest in Aachen

1935 - 1942 Herbert von Karajan

Über seine Situation, bevor Herbert von Karajan 1934 nach Aachen kam, berichtet er: „Ich hatte kaum etwas zu essen. Mir graut noch heute, wenn ich daran denke. Und ich wusste: wenn ich bis Ende Juni nicht darüber hinweg bin, dann ist die Saison zu Ende und ich habe immer noch kein Engagement". Ende Juni erfuhr er, dass in Aachen ein leitender Kapellmeister gesucht wurde. Intendant Dr. Groß kam nach Berlin und Karajan wurde ihm vorgestellt „Der Mann aus Aachen hieß Dr. Gross. Ich sah ihm an, dass er keinen sehr starken Willen hatte, und da bin ich hineingegangen und habe ihn hypnotisiert. Ich war so verzweifelt, denn ich wusste genau: das ist meine einzige Chance. Da um diese Zeit die Theatersaison schon zu Ende war und es keine Möglichkeit für ein .Anstellungsgastspiel' im Rahmen einer Opernaufführung gab, einigten wir uns auf ein Probedirigieren im Aachener Konzertsaal." Erinnerung des Kritikers Dr. Kemp an Karajan's Probedirigieren: „Da springt Karajan aufs Podium, spricht ein paar Worte zum Orchester, dirigiert mit Schwung die „Oberon“-Ouvertüre, probiert dann sorgfältig den ersten Satz der „Haffner-Sinfoni“'. Das zuerst widerborstige Orchester beginnt sich auf den jungen Mann da oben einzustellen, spielt schließlich leicht und elastisch, den federnd präzisen Schlägen aufmerksam folgend; abschließend erklingt das „Meistersinger“-Vorspiel. Um Dr. Gross versammeln sich Orchestervorstände und geladene Presse zur Besprechung. Urteil der Musiker: zu jung und unerfahren, noch nicht reif, vor einem solchen Orchester zu stehen. Die Pressevertreter schließen sich dem an, mit einer Ausnahme: Dr. Kemp. Intendant Dr. Groß aber, der das alleinige Entscheidungsrecht hatte, bestärkt und unterstützt von dem Kritiker Dr. Kemp, engagierte Karajan trotzdem. 1934 erhält er die Möglichkeit, wegen einer plötzlichen Gastverpflichtung des GMD Raabe nach Berlin, das Volks-Sinfoniekonzert an diesem Abend zu leiten. Bis dahin hatte kein Aachener Kapellmeister je die Gelegenheit bekommen, ein Konzert zu dirigieren. Das Publikum war begeistert. Als der Oberbürgermeister erfuhr, dass Karajan der GMD-Posten in Karlsruhe angeboten worden war, teilte er Raabe mit, dass die Stadt sein vor längerer Zeit gemachtes Rücktrittsangebot akzeptieren wolle. Im Jahr 1939 gibt Karajan die Erklärung ab, er wolle die Stellung in Aachen trotz seiner Berufung als Staatskapellmeister an der Berliner Staatsoper beibehalten. Im Frühjahr 1942 hat die Stadtverwaltung in Übereinstimmung mit Intendant Kirchner hinter dem Rücken Karajans seinen Nachfolger engagiert. Karajan selbst äußert dazu, er habe den Zeitpunkt nicht gefunden, zu dem er hätte Schluss machen müssen, und sei so von Kirchner im Grunde hinausgeworfen worden.

1936/1937 Konzerte in Brüssel

1940 Konzert in Paris

1942 - 1944/46 Paul van Kempen
1945 - 1946 Theodor Bernhard Rehmann (komm. Stadt. Musikdirektor)
1946 - 1953 Dr. Felix Raabe
1946 Wiederaufnahme der Rheinischen Musikfeste

1953 - 1958 Wolfgang Sawallisch

Das Probekonzert Wolfgang Sawallischs im Stadttheater zeigte Parallelen zu dem ersten Konzert Karajans 1934 in Aachen. Vom ers¬ten Tag seines Amtsantritts stieg die Kartennachfrage, bald überstieg sie das Angebot. Sein „Tristan", eines der bedeutendsten Aachener Opernereignisse der Nachkriegs- zeit, fand weit über Aachens Grenzen hinaus Beachtung. Er verfügte über ein hochkarätiges Ensemble und in Wilhelm Pitz über den prominentesten Theaterchor-Leiter des damaligen Deutschlands. „Sawallischs Aufstieg war steil, schon in seinem zweiten Aachener Jahr war er ein gefragter Mann, der häufig auswärts gastierte." (Kemp)
Die Akustik des Neuen Kurhauses brachte ihn zur Verzweiflung. In einem Brief an A. Beaujean schrieb er nach seinem Weggang: „Was Aachen unbedingt braucht, ist der neue Konzertsaal. Setzen Sie sich immer und immer wieder dafür ein, denn erst dann kann das Orchester unter Beweis stellen, welche Qualitäten in ihm stecken. Die Wehmut nehme ich von Aachen mit, dass es mir leider nie gelungen ist, mit meinem Orchester dem Aachener Publikum und der Kritik einmal richtig gezeigt haben zu können, wessen wir in gemeinsamer Arbeit fähig gewesen wären." Kemp: „Mit seinen Musikern fühlt sich Sawallisch auf eine kameradschaftliche Weise verbunden. (...) Die Vollauslastung im Opernbetrieb und in 36 Konzerten mit den zugehörigen Proben würde ohne seine kluge Arbeitstechnik noch mehr an den Kräften zehren, die der Künstler im Orchester gerne hingibt, wenn er sich von einem wirklichen Könner geführt weiß. Die Achtung ist wechselseitig. Sawallisch gibt seinen Respekt vor dem Musiker im Orchester dadurch kund, dass er mit genauer Partiturkenntnis in die erste Probe kommt, so dass er die meisten Werke aus dem Kopf probieren könnte."

1955/56/57 Konzerte in Lüttich, Brüssel und Gent

1958 - 1962 Hans-Walter Kämpfel
1962 - 1974 Wolfgang Trommer
1974 - 1983 Gabriel Chmura

Im Jahr 1971, drei Jahre vor Vertragsbeginn in Aachen, gewann Gabriel Chmura den 1. Preis des Dirigentenwettbewerbs der Herbert-von-Karajan-Stiftung in Berlin. Mit Beginn der Spielzeit 1975/76 wurde der Kurhaussaal, in dem die Konzerte stattfanden, zur Spielbank umgebaut. Die Konzerte fanden nun übergangsweise, bis zur Eröffnung des Eurogress, im Theater statt. Hier erstickte der Klang in den Plüschmassen, mit denen man es verschönert und angeblich akustisch verbessert hatte. Verzweifelt floh Gabriel Chmura zu Beginn der neuen Spielzeit aus dem Theater und verlegte die Konzerte für ein Jahr in die Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.
Besonders mit seiner Mahler-Pflege - er führte außer der Siebenten und Achten Symphonie alle symphonischen Werke Mahlers in hervorragenden Wiedergaben auf - ging er in die Annalen der Aachener Musikchronik ein. Während seiner Amtszeit stieg die Nachfrage nach Konzertabonnements deutlich an. Beaujean schrieb noch 1995 über Chmuras Weggang aus Aachen, 1983: „Eine glanzvolle Ära war zu Ende. Chmuras Konzerte erscheinen heute als Legende."

1983 - 1984 Jean-Francois Monnard (musik. Ober/eiter)
1984 - 1990 Yoram David
1990 - 1992 Bruce Ferden

Klaus Schultz holte den hochbefähigten amerikanischen Dirigenten Bruce Ferden nach Aachen." (Beaujean) ... „kaum als GMD designiert, führte er das Orchester zu einem Beethoven-Konzert von ungeahnter Brillanz. Das Publikum gewöhnte sich allmählich daran, stehend zu applaudieren." (Hoog) „Mit dem Dirigenten-Star aus dem großen Amerika verbindet sich in Aachen ein durchaus typisches Kapitel kleinstädtischen kulturellen Lebens. Hochfliegende künstlerische Ambitionen auf der einen Seite - Schwerfälligkeit und Kleinmut auf der anderen." (Hoog)
Seine nur zweijährige Amtszeit als GMD in Aachen war von ungünstigen Erlebnissen geprägt: Zunächst der unerwartete Weggang von Intendant Schultz, dann die Sperre des laufenden Theateretats, was zur Folge hatte, dass Orchesterstellen nicht besetzt werden konnten und schließlich Differenzen in der Konzertplanung mit dem neuen Intendanten, Elmar Ottenthal. Ferden sah sich in seinen Kompetenzen so sehr beeinträchtigt, dass er seinen Vertrag für gebrochen erklärte. Von der Stadt verlangte er .Schadensersatz. Das Verfahren endete mit einem Vergleich, bei dem beide Seiten auf ihre Ansprüche verzichteten. Seiner zunächst von vielen als befremdlich empfundenen „Flucht" in die amerikanische Heimat, Ende 1991, folgte der frühe Tod des 44 jährigen Dirigenten. Eine menschliche wie künstlerische Tragödie.

1992 - 1993 Stefan Lano (musik. Oberleiter)
1993 - 1996 Yukio Kitahara
1996 - 1997 Elio Boncompagni (musik. Oberleiter)
1997 - 2002 Elio Boncompagni

Elio Boncompagni stand zunächst als musikalischer Oberleiter am Pult des Aachener Orchesters - „auf Probe". Die Musiker sollten entscheiden, ob sie mit ihm als GMD arbeiten wollen. Sie wollten. Unter Elio Boncompagnis Leitung wurde das „Städtische Orchester", das im Laufe seines Bestehens einige Namensänderungen erfahren hat, wieder umbenannt in „Sinfonie Orchester Aachen". Überregionale Beachtung und einen großen Publikumserfolg erlangten Boncompagnis Ausgrabungen selten gespielter Donizetti-Opern. So rief „Don Sebastiano" in der Spielzeit 1997/98 die internationale Presse nach Aachen. In der Spielzeit 1999/2000 knüpfte Boncompagni mit der Präsentation der vorletzten Donizetti-Oper „Maria di Rohan" an diesen Uraufführungserfolg an.

2002 - 2012 Marcus R. Bosch

Unter der Leitung von Marcus R. Bosch hat das Sinfonieorchester Aachen u.a. mit international gelobten Aufnahmen der Sinfonien Anton Bruckners seine Aufmerksamkeit weit über die Region hinaus gesichert.
Seit der Einstellung von Marcus R. Bosch konnten die Konzertbesucherzahlen enorm gesteigert werden. Durch viele neue Konzertformate ist das sinfonieorchester Aachen heute in der Region breit aufgestellt. Nationale und internationale Gastspiele finden höchste Anerkennung.

seit der Spielzeit 2012/2013 Kazem Abdullah


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