Verrücktes Blut
Ein Stück von Nurkan Erpulat und Jens Hillje
Frei nach dem Film »La Journée de la Jupe« von Jean-Paul Lilienfeld
Frei nach dem Film »La Journée de la Jupe« von Jean-Paul Lilienfeld
Projektwoche »Schiller«: Die Lehrerin Sonja Kelich doziert über den Nationaldichter. Hakim, Bastian,
Latifa und die anderen
beschäftigen sich lieber mit ihren Handys, beschimpfen sich – und irgendwann fällt im Gerangel die Pistole aus Musas Tasche, direkt in die Hände von Frau Kelich. Pech gehabt. Denn ab jetzt gelten ihre Regeln, konkret: Schillers »Räuber« rezitieren mit einer Knarre im Nacken! Ein böses Spiel, bei dem für Sekunden ein Traum in Erfüllung geht: Schillers These »Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt« erfüllt sich, denn die großen Dichterworte passen plötzlich wie die Faust aufs Auge zu den eigenen Gefühlen und Gedanken der Jugendlichen.
»Verrücktes Blut« ist eine lustvolle Provokation, das Verhältnis von Literatur und Realität, von Rollen und wirklichen Identitäten im schulischen Alltag tatsächlich neu zu überprüfen. 2011 wurde das Stück von der Zeitschrift »Theater heute« zum »deutschsprachigen Stück des Jahres« gewählt und erhielt bei den Mülheimer Theatertagen 2011 den Publikumspreis.
Latifa und die anderen
beschäftigen sich lieber mit ihren Handys, beschimpfen sich – und irgendwann fällt im Gerangel die Pistole aus Musas Tasche, direkt in die Hände von Frau Kelich. Pech gehabt. Denn ab jetzt gelten ihre Regeln, konkret: Schillers »Räuber« rezitieren mit einer Knarre im Nacken! Ein böses Spiel, bei dem für Sekunden ein Traum in Erfüllung geht: Schillers These »Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt« erfüllt sich, denn die großen Dichterworte passen plötzlich wie die Faust aufs Auge zu den eigenen Gefühlen und Gedanken der Jugendlichen.
»Verrücktes Blut« ist eine lustvolle Provokation, das Verhältnis von Literatur und Realität, von Rollen und wirklichen Identitäten im schulischen Alltag tatsächlich neu zu überprüfen. 2011 wurde das Stück von der Zeitschrift »Theater heute« zum »deutschsprachigen Stück des Jahres« gewählt und erhielt bei den Mülheimer Theatertagen 2011 den Publikumspreis.
Sa, 10. November 2012, 20.00 Uhr
KammerPremiere
Weitere Aufführungen
24. Juni 2013
11. Juli 2013





Inszenierung Eike Hannemann
Bühne und Kostüme Birgit Stoessel
Dramaturgie Inge Zeppenfeld
Sonja Kelich Bettina Scheuritzel
Musa Tim Knapper
Bastian Philipp Manuel Rothkopf
Hakim Robert Seiler
Ferit Markus Weickert
Hasan Felix Strüven
Mariam Nadine Kiesewalter
Latifa Julia Doege
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