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Theater Aachen

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8. Sinfoniekonzert - In die Welt hinaus

Die »Wagnerianer« und die »Brahmiden«, das waren Ende des 19. Jahrhunderts die beiden Musikparteien, die sich als Anhänger Wagners bzw. Brahms’ unversöhnlich gegenüberstanden. Schon wenig später hat sich diese Gegnerschaft um einiges relativiert, und so haben Komponisten wie Béla Bartók oder Anton von Webern von beiden Komponisten einiges gelernt. Die rauschhafte Klangentfaltung des »Wunderbaren Mandarin«, deren Uraufführung 1926 einen Skandal provozierte, wäre kaum denkbar ohne Wagners »Tristan«, und Weberns lapidar kurze Orchesterstücke haben viel von Brahms‘ Motivtechnik gelernt.
Der Dirigent Lothar Koenigs, 1966 in Aachen geboren, hat in den letzten Jahren eine beachtliche Karriere an den großen europäischen Opernhäusern gestartet. Für sein Konzert hat er vier Werke gewünscht, die ihn dazu gebracht haben, Dirigent zu werden. Alina Pogostkina ist nach einem umjubelten Auftritt zum zweiten Mal mit einem Brahms-Werk zu Gast – und wird dabei auf einer Geige spielen, die aus der Werkstatt des Aachener Geigenbauers Falk Peters stammt.

Anton Webern Sechs Orchesterstücke op. 6 (Version 1928).
Johannes BrahmsViolinkonzert D-Dur op. 77.
Richard WagnerVorspiel und Liebestod aus der Oper »Tristan und Isolde«.
Béla Bartók »Der wunderbare Mandarin« – Suite aus der gleichnamigen Ballettmusik.
Violine Alina Pogostkina.
Musikalische Leitung Lothar Koenigs.

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