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Theater Aachen

Eurogress

6. Sinfoniekonzert - Die Macht des Schicksals

»Es schwinden, es fallen die leidenden Menschen blindlings von einer Stunde zur andern«, heißt es gegen Ende von Johannes Brahms’ »Schicksalslied«.
Als Brahms dies komponierte, war die bürgerliche Gesellschaft des 19. Jahrhunderts noch weitgehend intakt, und doch hört man aus der Schicksalsergebenheit dieser Musik bereits die Endzeit der spätromantischen Epoche heraus. Von hier ist es nicht weit zu Carl Nielsens in Deutschland viel zu selten gespielter Sinfonie »Das Unauslöschliche«, die der Sinfonik eines Brahms oder Bruckner in nichts nachsteht.
1914 entstanden, hört man hier einen Abgesang auf die Epoche der Sinfonie und hört doch zugleich das Drohen des 1.Weltkrieges.
Anke Vondung, seit 2003 im Ensemble der Dresdener Semper-Oper und häufiger Gast in den großen europäischen Opernhäusern, hat bereits bei der Neueröffnung des Eurogress mitgewirkt. Neben der Alt-Rhapsodie wird sie mehrere Lieder von Johannes Brahms singen, die Max Reger orchestriert hat.

Carl Nielsen Sinfonie Nr. 4 op. 29 »Das Unauslöschliche«.
Johannes Brahms Rhapsodie für Alt, Männerchor und Orchester op. 53.
Johannes Brahms »Schicksalslied« für gemischten Chor und Orchester op. 54.
Johannes Brahms »Nänie« op. 82.
Johannes Brahms Drei Lieder (Orchesterfassung von Max Reger).
Mezzosopran Anke Vondung.
Opernchor Theater Aachen. sinfonischer Chor Aachen (Einstudierung Frank Flade).
Musikalische Leitung Marcus R. Bosch.

Eurogress



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