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Theater Aachen
Othello c'est qui

Kammer

Othello c'est qui

Die Produktion »Othello c'est qui« wurde beim diesjährigen Impulse-Festival als beste Off-Theater-Produktion ausgezeichnet. Damit wird die Gruppe im nächsten Jahr bei den großen Theaterfestivals in
Rotterdam (Internationales Theater Festival Rotterdam), Berlin (Berliner Theatertreffen) und in Wien (Wiener Festwochen) zu sehen sein.

Aus der Begründung der Jury: »Der Abend ist sowohl politisch, wie auch ästhetisch, als auch sinnlich ein echter Impuls für das deutsche Theater.«

In »Othello c'est qui«, einer weiteren Auseinandersetzung mit einem Werk von Shakespeares, initiiert das Künstlerduo Gintersdorfer/Klaßen einen Dialog mit dem von der Elfenbeinküste stammenden Tänzer und Schauspieler Franck Edmond Yao und der deutschen Schauspielerin Cornelia Dörr. Othello ist der berühmteste Schwarze auf den Bühnen des Westens, in Afrika kennt ihn kaum jemand: eine europäische Angelegenheit, bei der das Fremde immer neu interpretiert wird. Der Austausch über die westliche Bühnenfigur Othello wird immer mehr zur harten Auseinandersetzung zwischen zwei Kulturen, die von extremen Gefühlen, Vorurteilen, Missverständnissen und Gegensätzen geprägt ist.

Gintersdorfer/Klaßen zeigen in ihrer Arbeit nicht die große Umarmung im Trommelrausch, sondern den schwierigen Versuch, den anderen und das Fremde zu verstehen. Sie stellen dem ein afrikanisches Selbstverständnis entgegen und machen in der Begegnung zweier Kulturen auf der Bühne Gemeinsamkeiten und Trennendes erlebbar. Ein grandioses Spiel um Liebe und Theater und um das, was beginnt, wenn das Spiel aufhört Spiel zu sein.

Kammer

<b>Othello c'est qui</b>, Cornelia Dörr (© Knut Klaßen)<b>Othello c'est qui</b>, Cornelia Dörr, Franck Edmond Yao (© Knut Klaßen)<b>Othello c'est qui</b>, Cornelia Dörr, Franck Edmond Yao (© Knut Klaßen)
Inszenierung Monika Gintersdorfer
Ausstattung Knut Klaßen
Mit Cornelia Dörr, Franck Edmond Yao


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