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Theater Aachen

Kammer

Themenwoche 1. Weltkrieg

Begleitmusik zum Kriegsgeheul - Musikalische Aktivitäten und Publizistik im Aachener Raum

Vortrag Prof. Dr. Norbert Jers, Aachen

Musik ist in der Moderne auch ein Abbild der
politischen Entwicklung mit ihren Triumphen und
Katastrophen. So lassen sich musikalische Linien von
Siegesgesängen nach der Reichsgründung 1871 bis
zu den gequälten Klängen des Mädchenorchesters von Auschwitz verfolgen. Ein Beispiel aus Aachen: Der geniale 23-jährige Dirigent Fritz Busch führt 1913 Gustav Mahlers umstrittene „Sinfonie der Tausend“ auf, zieht 1914 als Freiwilliger in den Krieg, wird verwundet, kehrt in seine Aachener Position zurück und dirigiert 1916 Konzerte für deutsche Soldaten in Frankreich und in Brüssel. Kontinuität in der Kriegsbegeisterung sehen wir bald nach 1918, wenn der Aachener Musikpublizist Reinhold Zimmermann gegen Frankreich hetzt, wenn Peter Raabe auf dem „Heldenfriedhof von Langemarck“ vor dem Aachener Domchor spricht und Karajan mit den Städtischen Musikern 1940 in Paris vor den deutschen Besatzern musiziert.

Kammer


 
Vortrag Norbert Jers


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